[ONG] Wintertreffen / Sonstiges

ObstbaumNutzungsgemeinschaft kontakt at obstbaumgemeinschaft.de
Do Feb 25 12:14:46 UTC 2010


Hallo,

es grüßen die Sonnenstrahlen und ich möchte noch bevor der Schnee ganz weg  
ist euch für eine kleines Treffen "einladen". Außerdem findet ihr in  
dieser e.mail aktuelle Termine, die auch auf www.obstbaumgemeinschaft.de  
zu finden sind.

Liebe Grüße,
Paul aus Neuenhagen.

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1) Treffen
2) Keine Gentechnik
3) Termine
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1) TREFFEN
Ich möchte euch ganz herzlich zu einem Treffen einladen. Es steht noch  
kein Ort und keine Zeit fest, daher bitte kurzfristig hier abstimmen  
(http://www.doodle.com/hqbyfqsdxbzpcree). Ich lade euch nach Neuenhagen  
ein, würde aber auch den Schenkladen in Friedrichshain vorschlagen.

Warum ein Treffen?
- Austausch über die kommende Pflück- und Erntesaison
- Wie kann die Nutzungsgemeinschaft besser funktionieren? Was behindert  
das Netzwerk? Wie können wir erreichen, dass mehr Bäume gepflanzt werdne  
und im Allgemeinen mehr Interesse an Obst aus der Region besteht?
- Austausch über Kenntnisse und Fähigkeiten
- Gemeinsam selbstgemachten Apfelmus mit Vanillesoße essen
- Verköstigung von Bratäpfeln mit Marzipan und Walnüssen
- Vorstellung von www.mundraub.org


2) KEINE GENTECHNIK
Am 1. und 5. März findet jeweils eine Infoveranstaltung zu den  
Verstrickungen der Gentechnik statt. Hier eine Einladung dazu:

Blauer Montag
Transition Towns Friedrichshain Kreuzberg lädt ein:

01.03.2010
Kreutziger Straße 19
19:30

Lecker biovegane Vokü
und Vortrag mit Diskussion

"Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Firmen und  
Forschung"
Jörg Bergstedt

Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen
intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch
St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers,
ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier
Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen
keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser
80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um
landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der
Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei
Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum
die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene
Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei)
gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den
vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in
Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden
Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten
von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose
Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names
Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen
Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben
werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es
wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden,
staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen
durchleuchtet. Genauere Blicke lohnen auf die Genehmigungsbehörde BVL
(Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsichergheit und deren
Beratungsstellen JKI und ZKBS. Dann sollen beispielhaft zwei Zentren der
grünen Gentechnik vorgestellt werden: Das AgroBioTechnikum in Groß
Lüsewitz mit seinen Firmengeflechten um biovativ und BioOK und die
BioTechFarm in Üplingen mit dem sachsen-anhaltinischen Gentechfilz um
InnoPlanta.
Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes:
"Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt,
ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent
Ablehnung sich auch zeigen - nicht zwar nicht nur per Stimmzettel,
Protestmail oder am Supermarktregal, sondern dort, wo die
Gentechnikmafia arbeitet und die Felder angelegt werden!"


3) TERMINE
Dies sind die aktuellen Termine von der Homepage:
http://www.obstbaumgemeinschaft.de/doku.php/infoecke/termine

18.2. bis 19.4. Veranstaltungsreihe zur globalen Landwirtschaft
Sehr vielseitig und interessant. Das Programm gibts unter  
http://www.globale-landwirtschaft.net/veranstaltungsreihe

1.3. und 5.3. Monsanto auf Deutsch - Vortrag über die Verflechtungen der  
Gentechnik.
Näheres unter http://gentechfilz.blogsport.de/termine/.

6.3. Naturgemäßer Obstbaumschnitt
In der ÖkoLea findet dieser Workshop satt. Näheres unter www.ökolea.de.

12./13.03. Ökofilmtour in der ÖkoLea. \\Näheres unter www.ökolea.de.

28.3. Der Gemüsegarten am Fensterbrett - Keime und Sprossen in unserer  
Ernährung
2 EUR im FEZ-Zentrum. An der Wuhlheide 197, 12459 Berlin, Raum 2. 13-13.45.

27.3.-28.3. Schnupperwochenende Imkerei \\13-16 Uhr, Näheres  
http://www.oekowerk.de





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www.mundraub.org
http://transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/node/56



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